Carrie Fisher
Autogrammadresse
Auszeichnungen
Kurzbiographie
wurde am 21.10.1956 in Los Angeles, California, USA geboren.
Die Zahl derer, die an der Popolarität, die ihnen „Star Wars“ brachte, fast zugrunde gingen, ist klein, jedoch ist Carrie Fisher („Prinzessin Leia“) eine von ihnen. Als Tochter von Schauspielerin Debbie Reynolds und Sänger Eddie Fisher wurden ihr Cocktailparties, schicke Klamotten und Chauffeur bereits in die Wiege gelegt. Ihre Kindheit glich einem Märchen. So ist es auch nicht verwunderlich, das sie bereits mit 19 Jahren Warren Beatty in „Shampoo“ verführte, bevor sie dann die Rolle der Prinzessin Leia im ersten Teil der „Krieg der Sterne“ Trilogie „Star Wars – Episode IV – Eine neue Hoffnung“ annahm. Gemeinsam mit Mark Hamill und Harrison Ford wurde Carrie Fisher über Nacht ein Star. Die Welt lag der 21jährigen zu Füssen. Das blieb auch so, als 1980 „Star Wars - Episode V - Das Imperium schlägt zurück“ und 1983 „Star Wars - Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ weltweit in die Kinos kam. Doch nachdem die Trilogie abgeschlossen war, half ihr niemand mehr. Es gibt eben keinen Regisseur für das Leben. Es gibt niemanden, der einer jungen, unselbstständigen Frau erklärt, wie die Liebe funktioniert. Carrie Fisher fiel in ein tiefes Loch. Sie war weiterhin in Filmen zu sehen, so z.B. in „Die Göttliche“ und „Hannah und ihre Schwestern“, doch ihre Einsamkeit hinter der Kamera wurde immer grösser. Sie begann über ihr Leben Tagebuch zu führen und flüchtete gleichzeitig in die Drogenhölle. Von einer Krankenschwester musste sie erfahren, dass man sie mit einer Überdosis aufgefunden hatte. Hollywood wäre nicht Hollywood, wenn es sich nicht auf alles stürzen würde, was Geld bringt. So auch auf das Tagebuch von Carrie Fisher, die aus selbigem schliesslich einen Roman mit dem Titel „"Postcards From the Edge", - Postkarten vom Rande der wirklichen Welt zum Traumland“ machte. Verfilmt wurde er mit Meryl Streep und Shirley MacLaine, doch erstaunlicherweise wurde die Einsamkeit der Hauptdarstellerin nicht erwähnt, viel mehr die Rivalität zwischen Mutter und Tochter. Carrie Fisher schrieb weiter. Mit „Surrender the Pink“ arbeitete sie die Beziehung mit Ex-Mann Paul Simon („Simon & Garfunkel“) auf und sie blieb weiter dem Filmgeschäft treu. Sie war in „Mein böser Freund Fred“ und „Lieblingsfeinde“ zu sehen. Doch auch hier, wie schon zuvor, war der einstige Star ausschliesslich in Nebenrollen zu sehen. Nicht genannt ist sie als Co-Autorin von Filmen, wie „Lethal Weapon III“, „Outbreak“, „Sister Act“ und „Eine Hochzeit zum Verlieben“. Es ist tragisch, das sowohl für Mark Hamill („Luke Skywalker“), als auch für Carrie Fisher der Starruhm nicht anhielt. Stattdessen brachte ihr diese Rolle fast den Tod, da sie mit der Ignoranz danach und der ständigen Einsamkeit nicht klarkam. So wie ein Märchen beginnt, sollte es auch enden. Wir hoffen auf ein grosses Happy-End für Carrie Fisher. (t0706)
Filmliste
- Suffering Man's Charity (2006)
- Fanboys (2006)
- Cougar Club (2006)
- Undiscovered (2005)
- Smallville (TV Serie) (2005)
- Romancing the Bride (TV) (2005)
- Family Guy (TV Serie) (2005)
- Stateside (2004)
- Jack & Bobby (TV Serie) (2004)
- Wonderland (2003)
- Wonderland (2003)
- Sinners (2003)
- Good Morning, Miami (TV Serie) (2003)
- 5-25-77 (2003)
- 3 Engel für Charlie - Volle Power (2003)
- These old Broads - Diese alten Biester (2001)
- R2-D2: Beneath the Dome (2001)
- Jay und Silent Bob schlagen zurück (2001)
- Heartbreakers - Achtung: Scharfe Kurven! (2001)
- Scream 3 (2000)
- Famous (2000)
- Star Wars - Die unautorisierte Story (1999)
- Austin Powers - Das Schärfste, was ihre Majestät zu bieten hat (1997)
- Showtime - Hilfe, meine Mama ist ein Star (1992)
- Mein böser Freund Fred (1991)
- Lieblingsfeinde - Eine Seifenoper (1991)
- Linda, John und Kate - oder: Rache ist süß (1990)
- Eine fast anständige Frau (1990)
- Zurück aus dem Jenseits (1989)
- Meine teuflischen Nachbarn (1989)
- Loverboy (1989)
- Harry & Sally (1989)
- Time Guardian - Wächter der Zukunft (1987)
- Amazonen auf dem Mond oder Warum die Amis den Kanal voll haben (1987)
- Hollywood Cop (1986) (1986)
- Hannah und ihre Schwestern (1986)
- Der Verrückte mit dem Geigenkasten (1985)
- Seelenlos - Ein Mann spielt Gott (1984)
- Die Göttliche (1984)
- Star Wars - Die Rückkehr der Jedi Ritter (1983)
- Geheimauftrag Hollywood (1981)
- Star Wars - Das Imperium schlägt zurück (1980)
- Blues Brothers (1979)
- Star Wars Holiday Special (TV) (1978)
- Star Wars - Krieg der Sterne (1978)
- Shampoo (1975)
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