Jane Fonda
Autogrammadresse
Auszeichnungen
Golden Globe Nominierungen: 1965: Beste Schauspielerin - Musical / Comedy: Cat Ballou - Hängen sollst du in Wyoming 1966: Beste Schauspielerin - Musical / Comedy: Jeden Mittwoch 1969: Beste Schauspielerin - Drama: Nur Pferden gibt man den Gnadenschuss 1979: Beste Schauspielerin - Drama: Das China-Syndrom 1981: Beste Nebendarstellerin: Am goldenen See
Gewonnene Golden Globes: 1962: Bester Necomer (weiblich) 1971: Beste Schauspielerin - Drama: Klute 1977: Beste Schauspielerin - Drama: Julia 1978: Beste Schauspielerin - Drama: Coming Home - Sie kehren heim
OSCAR Nominierungen: 1969: Beste Schauspielerin: Nur Pferden gibt man den Gnadenschuß 1977: Beste Hauptdarstellerin: Julia 1979: Beste Hauptdarstellerin: Das China Syndrom 1981: Beste Nebendarstellerin: Am goldenen See 1986: Beste Hauptdarstellerin: Der Morgen danach
Gewonnene OSCARs 1971: Beste Schauspielerin: Klute 1978: Beste Hauptdarstellerin: Coming Home - Sie kehren heim
Kurzbiographie
wurde am 21.12.1937 in New York, New York, USA geboren.
Jane Fonda ist die Tochter von Henry Fonda, Schwester von Peter Fonda und Tante von Bridget Fonda. Ihre Mutter, Frances Seymour Brokaw Fonda, konnte ihren Stammbaum bis zu Jane Seymour, einer der vielen Ehefrauen des englischen Königs Heinrich VIII., zurück verfolgen. Sie beging 1950 wegen einer Affäre Henry Fondas mit einer wesentlich jüngeren Frau Selbstmord. Jane Fonda, der man erzählt hatte, die Mutter sei an einem Herzinfarkt gestorben, erfuhr von den Hintergründen erst ein Jahr später durch einen Zeitungsartikel.
Bereits 1954 trat sie zusammen mit ihrem Vater am Theater auf. Ab 1958 besuchte sie das Actors Studio von Lee Strasberg. 1960 wurde sie für ihre Darstellung in dem Bühnenstück There Was a Little Girl für den Tony Award nominiert. 1960 drehte sie auch ihren ersten Kino-Film. Sie besuchte die Sowjetunion, ging nach Frankreich, drehte dort mehrere erfolgreiche Filme und heiratete am 14. August 1965 Roger Vadim, unter dessen Regie sie 1967 als Barbarella eines der weiblichen Sexsymbole der 1960er Jahre wurde. Die Ehe wurde 1973 geschieden.
Jane Fonda engagierte sich bereits ab 1969 und dann weiter in den 1970er Jahren vehement gegen den Vietnamkrieg. Sie besuchte Nord-Vietnam und ließ sich dort lächelnd auf einer Flugabwehrkanone sitzend abbilden. Die Reise brachte ihr in der Heimat den Beinamen "Hanoi-Jane" ein. Jahre später bezeichnete sie ihr Posieren neben den Waffen des Vietcong als Fehler, steht jedoch weiterhin zu ihrer Kritik am damaligen US-amerikanischen Vorgehen in Südostasien. Bemerkenswertes Zeugnis ihres Engagements gegen den Krieg ist der Film F.T.A. - das steht für Free The Army (gemeint ist aber F... The Army) - der ihre Agitationstournee zu Standorten der US Army in der ganze Welt (zusammen mit Donald Sutherland) dokumentiert. Auch der Film Coming Home – Sie kehren heim weist deutlich in diese Richtung. Nach ihrer gescheiterten Ehe mit dem Politiker Tom Hayden heiratete sie 1991 Ted Turner, den Gründer des Nachrichtensenders CNN. Diese Ehe hielt bis 2001.
Einer der größten Filmerfolge Fondas war 1979 der gegenüber einer Kernkraft-Nutzung kritische Thriller Das China-Syndrom. Die von dem Film ausgelösten, heftigen Diskussionen über die Nutzung der Kernergie, an denen sich auch Jane Fonda prominent beteiligte, verursachten bei dem sogenannten "Vater der Wasserstoffbombe", Edward Teller, nach eigener Aussage einen Herzinfarkt. („Ich war das einzige Opfer von Three Mile Island!“)
Hollywood ehrte die politisch umstrittene Schauspielerin dennoch mit zwei Oscars (1972 für Klute und 1979 für Coming Home) bei sieben Nominierungen.
1990 zog sie sich scheinbar endgültig aus dem Filmgeschäft zurück. 2001 hatte sie jedoch einen Cameo-Auftritt in Barry Levinsons Gangsterkomödie Banditen!, in der auch ihr Sohn Troy Garity spielte. 2005 übernahm Fonda die Titelrolle als Jennifer Lopez' böse Schwiegermutter in Das Schwieger-Monster. Der Streifen fiel bei der Kritik durch, erwies sich jedoch als Fondas erster Kassenschlager seit fast einem Vierteljahrhundert. Kurz vor der Premiere dieses Films brachte Jane Fonda ihre Autobiografie unter dem Titel My Life So Far auf den Markt, mit der sie die Bestsellerlisten anführte. Dazu vermarktete sie eine DVD-Ausgabe ihrer Aerobic-Videos.
Die 1,73 m große, stets schlank gebliebene Darstellerin gehört seit Ende der 1970er Jahre zu den Protagonistinnen dieses Fitness-Trends. Nach einigen Todesfällen von Freizeitsportlern vertrat die ursprünglich höchst radikale Anforderungen an den Körper propagierende Fonda („Go For the Burn!“) schließlich eine vorsichtigere Linie. Im Alter gestand sie ein, mehr als dreißig Jahre an Bulimie gelitten zu haben.
Jane Fonda hat eine Tochter aus ihrer Ehe mit Roger Vadim sowie einen Sohn und eine Adoptivtochter mit Tom Hayden.
Filmliste
- Georgia Rule (2007)
- Das Schwiegermonster (2005)
- Stanley & Iris (1990)
- Old Gringo (1989)
- Retour (1987)
- Bill Cosby - Die Superkanone (1987)
- Der Morgen danach (1986)
- Agnes - Engel im Feuer (1985)
- Dollmaker - Ein Traum wird wahr (TV) (1984)
- Lily: Sold Out (TV) (1981)
- Das Rollover-Komplott (1981)
- Am goldenen See (1981)
- Warum eigentlich... bringen wir den Chef nicht um? (1980)
- Der elektrische Reiter (1979)
- Das China Syndrom (1979)
- Eine Farm in Montana (1978)
- Das Verrückte California Hotel (1978)
- Coming Home - Sie kehren heim (1978)
- Julia (1977)
- Das Geld liegt auf der Straße (1977)
- Der blaue Vogel (1976)
- Nora (1973)
- Ganoven auf Abwegen (1973)
- Alles in Butter (1972)
- Klute (1971)
- Nur Pferden gibt man den Gnadenschuß (1969)
- Barbarella (1968)
- Außergewöhnliche Geschichten (1968)
- Morgen ist ein neuer Tag (1967)
- Barfuss im Park (1967)
- Jeden Mittwoch (1966)
- Ein Mann wird gejagt (1966)
- Die Beute (1966)
- Cat Ballou - Hängen sollst du in Wyoming (1965)
- Wie Raubkatzen (1964)
- Der Reigen (1964)
- Sonntag in New York (1963)
- Begierde an schattigen Tagen (1963)
- Zeit der Anpassung (1962)
- Der Chapman-Report (1962)
- Auf glühendem Pflaster (1962)
- A String of Beads (TV) (1961)
- Je länger, je lieber (1960)
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