Scarlett Johansson
Autogrammadresse
Auszeichnungen
Golden Globe Nominierungen: 2003: Beste Schauspielerin - Musical or Comedy: Lost in Translation 2003: Beste Schauspielerin - Drama: Das Mädchen mit dem Perlenohrring 2004: Beste Schauspielerin - Drama: Lovesong for Bobby Long 2005: Beste Nebendarstellerin: Match Point
Kurzbiographie
wurde am 22.12.1984 in New York, New York, USA geboren.
Sie wurde am 22. November 1984 in New York als Scarlett Marie Johansson geboren. Da ihre Eltern geschieden waren, lebte sie einige Zeit bei ihrem Vater in New York und einige Zeit bei ihrer Mutter in Los Angeles. Als Kind besuchte Scarlett die Schauspielschule Lee Strasberg in New York. Sie machte 2002 ihren Abschluss an der Professional Children's School in Manhattan. Ihre Schauspielkarriere begann 1992 in Los Angeles in dem Off-Broadway-Theaterstück Sophistry, in dem sie mit Ethan Hawke auf der Bühne stand.
Sie hat einen Zwillingsbruder sowie eine ältere Schwester und einen älteren Bruder und ist das Enkelkind des Schriftstellers Eijner Johansson. Ihre Eltern entnahmen ihren ungewöhnlichen Vornamen Scarlett (Englisch für scharlachrot) dem Buch Vom Winde verweht.
Schauspielkarriere
Johansson gab ihr Schauspieldebüt mit einer kleineren Rolle in dem Film North. Danach spielte sie in den wenig beachteten Filmen Just Cause und If Lucy Fell mit. 1996 bekam sie für ihre erste Hauptrolle in Manny & Lo erstmals größere Aufmerksamkeit und eine Nominierung als Beste Hauptdarstellerin bei den Independent Spirit Awards im Jahr 1997.
Durch ihre Rolle in der 1998 gedrehten Verfilmung des Romans Der Pferdeflüsterer von und mit Robert Redford konnte sie ihren Bekanntheitsgrad weiter steigern. Redford war begeistert von der damals 14-Jährigen. Hierfür gewann sie den Young Star Award für den besten Auftritt einer jungen Schauspielerin in der Kategorie Drama. Danach spielte sie unter anderem in Immer Ärger mit Schweinchen George (1999), Ghost World (2000), The Man Who Wasn’t There (2001) und Arac Attack – Angriff der achtbeinigen Monster (2002) kleinere Rollen.
Mit Lost in Translation (2003) von Sofia Coppola gelang ihr an der Seite von Bill Murray der internationale Durchbruch. Johansson, deren Markenzeichen ihre rauhe Stimme ist, spielte dort eine frisch verheiratete junge Frau, die sich ebenso wie der deutlich ältere Schauspieler Bob Harris in Tokio verloren fühlt. Trotz des Altersunterschiedes beginnen die beiden, eine ungewöhnliche Beziehung zueinander aufzubauen. Die Presse war ebenso begeistert wie die Regisseurin: „Ohne Scarlett hätte es diesen Film nie gegeben.“ Für diesen Film bekam sie einige Auszeichnungen, unter anderem den britischen BAFTA-Award und eine Nominierung für den Golden Globe.
Eine zweite Golden-Globe-Nominierung erhielt sie im selben Jahr für das Historiendrama Das Mädchen mit dem Perlenohrring (2003), wo sie die Figur der Griet, die vom Maler Johannes Vermeer gemalt wird, verkörperte. Es folgten die Filme Voll gepunktet (2004), eine seichte Teenagerkomödie, und das Drama A good woman (2004). Ihre Rolle im Film A Love Song for Bobby Long (2004) brachte ihr ihre dritte Golden-Globe-Nominierung ein.
Im Sommer 2005 hatte sie neben Ewan McGregor mit dem Actionfilm Die Insel von Michael Bay einen kommerziellen Erfolg. In Woody Allens Filmdrama Match Point aus dem Jahr 2005 spielte sie eine arbeitslose, US-amerikanische Schauspielerin, die sich in London auf eine Affäre mit einem Briten aus der Oberschicht einlässt. Für diese Rolle wurde sie abermals für den Golden Globe nominiert. 2006 arbeitete sie wieder mit Regisseur Woody Allen für den Film Scoop – Der Knüller zusammen.
Im März 2006 erregte sie Aufsehen, als sie neben Keira Knightley und Tom Ford nackt auf dem von Annie Leibovitz gestalteten Titelcover des US-amerikanischen Magazins Vanity Fair posierte. Für das Flaunt Magazine ließ sie sich im gleichen Jahr zusammen mit der Strip-Künstlerin Dita von Teese in Fetisch-Kleidung ablichten.
Johansson war bei einer Werbekampagne für das Calvin-Klein-Parfüm Eternity Moment dabei und stand Modell für die französische Luxusmarke Louis Vuitton.
Filmliste
- Mary Queen of Scots (2008)
- Napoleon and Betsy (2007)
- Brilliant (2007)
- Amazon (2007)
- The Prestige (2006)
- Scoop - Der Knüller (2006)
- Robot Chicken (TV-Serie) (2006)
- Black Dahlia (2006)
- Reine Chefsache (2005)
- Match Point (2005)
- Lovesong für Bobby Long (2005)
- Good Woman - Ein Sommer in Amalfi (2005)
- Die Insel (2005)
- Voll gepunktet (2004)
- Der SpongeBob Schwammkopffilm (nur Stimme) (2004)
- Lost in Translation (2003)
- Das Mädchen mit dem Perlenohrring (2003)
- Arac Attack - Angriff der achtbeinigen Monster (2002)
- The Man who wasn’t there (2001)
- An American Rhapsody (2001)
- Ghost World (2000)
- Immer Ärger mit Schweinchen George (1999)
- Der Pferdeflüsterer (1998)
- Wieder allein zu Haus (1997)
- Fall (1997)
- Wenn Lucy springt (1996)
- Manny & Lo (1996)
- Just Cause (1995)
- North (1994)
- Im Sumpf des Verbrechens (1994)
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